Trauergedichte
Berührende Trauergedichte für die Trauerfeier und die Karte. Finde das passende Gedicht zum Abschied.
Manchmal sagen Verse mehr als eigene Worte. Ein Trauergedicht hilft, dem Abschied eine Form zu geben – bei der Trauerfeier vorgetragen, auf der Trauerkarte oder im stillen Gedenken. In Reimen gefasst wirkt die Trauer eben manchmal etwas leichter zu tragen.
Schau Dich in Ruhe durch die Kategorien. Kurze Gedichte eignen sich gut für die Karte, längere kannst Du bei der Trauerfeier vortragen. Wähle das Gedicht, das Dich selbst berührt – dann wird es auch die Trauernden erreichen.
Du bist nicht fort, Du bist nur still. Dein Herz, es ruht, wo Frieden will. Doch was Du gabst, das bleibt bestehen, Dein Licht wird niemals untergehen.
Ein Stern erlosch in unsrer Nacht, der lange hell für uns gewacht. Nun leuchtet er von weit, von fern, und bleibt doch immer unser Stern.
Die Stille kam so unerwartet, wo Deine Stimme einst verweilte. Doch in der Stille hör ich Dich, als ob Dein Herz noch immer teilte.
Was bleibt, ist mehr als nur Verlust, was bleibt, ist Dankbarkeit und Liebe. Was bleibt, ist alles, was Du warst, und nichts, das je verloren ginge.
Dein Lachen klingt in meinem Ohr, Dein Blick, er wärmt mich wie zuvor. Du bist nicht weg, Du bist nur weit, doch nah in meiner Herzenszeit.
Der Abschied kam auf leisen Sohlen, nahm Dich still aus unsrer Mitte. Doch was Du schenktest, bleibt uns nah, Dein Herz in jedem unsrer Schritte.
Die Tränen trocknen, doch die Liebe bleibt, ein Band, das keine Trennung reißt. Was Du gesät in unsren Herzen, wächst weiter, still und leis.
Kein Wort reicht hin, kein Trost genügt, wo Schmerz das Herz zusammenfügt. Doch eines weiß ich tief und klar: Du bleibst, solang ich atme, wahr.
Die Trauer wiegt so schwer heut Nacht, als hätt man still das Licht ausgemacht. Doch draußen warten tausend Sterne, die leuchten für uns aus der Ferne. Und jeder Stern, er trägt ein Stück von Deinem Lächeln, Deinem Glück. So schau zum Himmel, wenn es dunkelt, und sieh, wie dort Dein Leben funkelt.
Du hast uns nicht verlassen, Du bist nur vorausgegangen. Dein Weg führt in ein stilles Land, wo Frieden Dich empfangen. Und wenn wir eines Tages kommen, wirst Du am Ufer stehn, die Arme weit, das Herz ganz offen, und sagen: Schön, Euch wiederzusehn.
Die Erinnerung ist ein leises Band, das uns mit Dir verbindet. Sie hält, was Abschied nehmen muss, und tröstet, wo die Seele ringt. Denn alles, was wir einmal liebten, bleibt tief in uns bewahrt. Kein Tod kann nehmen, was das Herz für immer hat gespart.
Ich wünschte, ich könnte Dir noch sagen, was Du für mich bedeutet hast. Wie viel Licht Du in mein Leben brachtest, wie schwer nun wiegt die stille Last. Doch tief in mir, da weiß ich sicher: Du hörst mich auch von dort. Und jedes stille Dankeschön findet zu Dir seinen Ort.
Leb wohl, Du guter, lieber Mensch, Dein Weg hat hier sein Ziel gefunden. Doch was Du warst, bleibt bei uns stehn, in stillen und in lauten Stunden.
Dein letzter Weg führt Dich hinaus aus unsrer Welt, aus unsrem Haus. Doch in den Räumen, die Du fülltest, bleibt Dein Geist, der uns umhüllte. Wir lassen Dich in Frieden gehen und danken Dir für alles Schöne. Du bleibst in dem, was Du uns gabst, und lebst in jedem Deiner Kinder.
Es gibt keinen Abschied für die, die sich im Herzen tragen. Dein Bild, Dein Wort, Dein sanfter Blick begleiten all meine Tage.
Nun gehst Du still und ohne Eile dorthin, wo keine Schatten sind. Und wir, die bleiben, halten inne und fühlen, was der Abschied bringt. Er bringt uns Tränen, doch auch Dankbarkeit für jeden Augenblick mit Dir. Du hast gelebt, Du hast geliebt, und all das bleibt bei mir.
Der Morgen kam, doch Du warst still, als ob die Welt nun ruhen will. Wo Deine Schritte gestern klangen, ist Leere, die mich hält gefangen. Doch tief in mir erklingt Dein Lied, das Du mir einst gesungen. Es tröstet mich, wenn alles schweigt, und hat den Tod bezwungen.
Wir stehen hier und lassen los, was uns so lang gehalten. Dein Atem ging, Dein Herz steht still, doch Dein Vermächtnis wird bestehen. In allem, was wir sind und tun, lebst Du in stiller Weise fort. Du bist nicht fort, Du bist nur dort, wo Liebe hat den schönsten Ort.
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Häufige Fragen
Wann trägt man ein Trauergedicht vor?
Trauergedichte passen bei der Trauerfeier, am Grab oder als besonderer Moment der Erinnerung. Auch in der Trauerkarte machen sie sich als berührender Beitrag.
Was ist der Unterschied zwischen Trauergedicht und Trauerspruch?
Gedichte haben eine poetische Form mit Versen und Strophen. Sprüche sind kürzer und bringen einen Gedanken in ein bis zwei Sätzen auf den Punkt.
Darf man ein Trauergedicht in die Karte schreiben?
Ja, besonders kurze Trauergedichte eignen sich wunderbar für die Trauerkarte. Sie machen Dein Beileid persönlicher und poetischer.